Allgemeine Fakten zur Welt von RO

Diese Fakten sind aus der Buchreihe entnommen und dienen nur zur allgemeinen Veranschaulichung davon, wie groß die Welt rund um RO einmal werden wird.
Beginnen wird RO im Reich der Taresh, und darum werde ich als nächsten Beitrag dann auch Fakten nur zu dieser Nation schreiben :heart:

Eine winzige Änderung: Die Reihe spielt zu einer späteren Zeit als RO selbst, denn bei mir haben die Völker sich längst gespalten, bei RO wird das erst in ferner Zukunft geschehen :wink:


Aurelis

Der Planet, welcher die Requianer beherbergt. Ein riesiger Kontinent, umschlossen von einem Ozean, über welchem die fliegenden Inseln anzutreffen sind. Vereinzelte Inselreiche dienen den Requianern dazu, die Verdammten aus der Gemeinschaft hinaus in die Weite des Ozeans zu verstoßen.

Moquar

Der etwas kleinere Zwillingsplanet von Aurelis. Seine Oberfläche ist karg und abgestorben, außerdem besitzt er einen starken Temperaturunterschied zwischen den Tag- und Nachtzyklen.

Kheri

Kheri bezeichnet im Reich der Requianer einen Monat. Es ist nicht vergleichbar mit dem Erdenmonat. Der Tag-Nacht-Rhythmus auf Aurelis und Moquar ist gleichbedeutend, aber ein Umlauf um ihre Sonne ist erheblich länger, da sie sich langsamer bewegen.

Zweigesichtiger Gott

Der Zweigesichtige Gott steht für die Dualität der Requianer. Man kennt die Gottheit in männlicher wie weiblicher Form, lächelnd wie weinend. Er steht für das Leben und den Tod, das Licht und den Schatten, Feuer und Wasser, Luft und Erde. Er steht für das Gesetz von Aktion und Reaktion. Vergöttert wird er, je nach Volk, in unterschiedlicher Art, doch auf Aurelis und Moquar gibt es ohne Ausnahme nur ihn als einzig wahren Gott und Glauben.


Völker von Aurelis

Amira

Das Volk der Amira war ein mächtiges, der Natur verschriebenes Volk, das in der Zeit der letzten Könige im Nordosten des Reiches lebte. Es diente dem mächtigen Baum der Weisheit – Eugrin – und stand im Einklang mit den Regeln und Gesetzen von Mutter Erde. Im Zuge der Besiedlung der ersten Kokua wurden die Amira zum größten Teil vernichtet, ihre magisch begabtesten Krieger mit den Frauen und Männern der Kokua verbunden.

Anassus

Das Volk der Dunkelheit, des Schattens und des Todes. Es dient als Gegenspieler der Ashai direkt dem Zweigesichtigen Gott, indem es die Seelen der Toten in das Reich der Ewigkeit hinübergeleitet. Das Element der Anassus ist die Dunkelheit, ihre Gaben und Kräfte sind höchst unterschiedlich ausgeprägt. Sie haben sich vor langer Zeit in unterschiedliche Clans gespalten, wodurch es nicht mehr den einen Wahren als Anführer gibt. Die Blutlinie des letzten Königs existiert jedoch noch. Das Volk wurde nach der verlorenen Schlacht nach Moquar verbannt.

Ashai

Das Volk der Ashai dient direkt dem Zweigesichtigen Gott in Form von Lebensspendern und Lichtbringern. Die Ashai leben auf den fliegenden Inseln, aber Meister aus der ganzen Welt lernen von ihnen, um ihre Heilkunst in die entfernten Winkel Aurelis’ zu tragen. Geführt von dem Blut der einzig Wahren – immer in weiblicher Linie –, verehrt das Volk die Königin als Kind des Zweigesichtigen Gottes. Sie wird als Mutter aller Mütter bezeichnet und besitzt den Ruf, alle Streitigkeiten schlichten zu können. Den Ashai wird das Element Licht zugeschrieben.

Chaija

Das Volk von Chaija, das im Reich neben den Quin lebt, besteht aus Meerfrauen und -männern. Deren Behausungen befinden sich in den Korallenriffen. Im tiefer liegenden Teil des Meeres befindet sich das Unterwasserschloss Dameon – die Residenz der amtierenden Königin Chaija. Das Volk der Chaija ist eines der ältesten Völker des Planeten. Es gab sie, bevor es die Trennung der Völker in den Völkerbund gab, und es wird sie wahrscheinlich noch geben, wenn alles zu Ende geht. Da sie weder hell noch dunkel sind, ist ihre Gesinnung vollkommen unterschiedlicher Natur. Das Unterwasserreich der Chaijaner untersteht inzwischen dennoch dem Befehl des Königs der Quin. Ruft er zum Krieg, haben die Chaijaner zu gehorchen.

Kokua

Das Volk der Kokua hat sich in den letzten tausend Sommern und Wintern im Nordosten des Kontinents ausgebreitet. Es besiegte das vollkommen friedliche Volk der Amira auf grausame Art und Weise, unterdrückte deren Nachfahren und sorgte dafür, dass das stärkste Blut der Amira auf die Kokua überging. Dennoch werden sie der hellen Elementseite zugewiesen. Das alte Königshaus – Königreich der Weiden – wurde vor mehr als fünfzehn Sommern von einem Fremden, aber mächtigen Magier gestürzt. Der damalige König wurde mit einem Großteil seiner Familie getötet. Einzig seine Tochter entkam dem Gemetzel, da ihre Mutter sie in weiser Voraussicht als Neugeborenes vertauschen ließ. Sie ist inzwischen die einzige wahre Trägerin des alten Blutes.

Namenlose – Das Volk der Schatten

Der Clan der Namenlosen war eine Verbindung von kaum vierhundert Menschen. Sie lebten im Schatten und hatten keinen direkten Kontakt zu den Requianern. Obwohl sie natürlich alle Namen haben, wird man nur innerhalb des Clans damit angesprochen. Sie besitzen in der Regel keine elementaren Begabungen, dienen aber dem Ersten Schatten. Dieser Titel wird in direkter Blutlinie an den nächsten Erben übergeben. Man erkennt den ErstenSchatten an der Garde der Zehn, den berühmten zehn Kriegerinnen und Kriegern, die bereits Könige gemeuchelt haben.

Quin

Das Wasservolk, auch die Wassertänzer genannt. Sie leben im Südwesten des Kontinents und haben die Halbinsel besiedelt. Ihre Hauptstadt Qeridis ist gleichzeitig Anlaufstelle für alle Schiffe diverser Völker, da sie den sichersten Hafen auf Aurelis bietet. Das Volk der Quin verehrt seinen König, welcher als gewählter Führer des Volkes bis zu seinem Tode regiert. Nach dem Tode wird ein neuer Führer gewählt, zumeist jedoch aus der Blutlinie des ehemals regierenden Hauses. Die magische Linie der Quin wird den hellen Elementen zugeschrieben, wodurch sie nach dem Krieg das Recht erhielten, weiterhin auf Aurelis leben zu dürfen.

Ruu

Das Volk der Ruu verschreibt sich ganz dem Element des Feuers. Ihre hierarchischen Strukturen sind klar formuliert: Das Volk verehrt den Fahir. Die Blutlinie des Fahirs ist rein und nachvollziehbar bis zum ersten Fahir des Volkes. Als die letzte Schlacht verloren war, mussten die Ruu Aurelis verlassen und wurden auf Moquar verbannt. Ihr Volk wurde stark reduziert, doch der junge Fahir Ash tut alles, um das Überleben zu sichern. Das Element der Ruu wird der Dunkelheit zugeschrieben, obwohl es ebenso Lichtbringer wie Vernichter sein kann.

Schwarze Hand

Beheimatet auf einem Inselreich im Meer, ist das Volk der Schwarzen Hand das jüngste Volk auf Aurelis. Die Piratenvereinigung bildete sich vor rund einhundertdreißig Wintern und brachte eine unerwartete Unsicherheit auf die Meere und die gängigen Handelswege. Bis zum Erscheinen der ersten Piratenschiffe war der Handel ein nur dem Wetter unterworfenes Geschäft. Die Piraten änderten dies. Sie gehorchen ihrer Königin, welche sich selbst als Schwarze Hand bezeichnet und damit dem Volk seinen Namen gab. Woher die junge Königin kam, ist nicht bekannt, aber so manche düstere Geschichte wird in vielen Gassen geflüstert und überliefert.

Shiya

Das GeflügelteVolk, wie es gerufen wird, beugt sein Knie dem Element der Luft und wurde als dunkel eingestuft, nachdem es sich zum Schutz der Anassus und Ruu auf deren Seite gestellt hatte. Die Shiya gehorchen dem Hijo, ihrem Anführer, welcher als stärkster, schnellster und mächtigster Krieger so lange regiert, bis er gestürzt wird. Häufig stirbt der Hijo durch die Hand eines seiner Kinder – ehelich wie unehelich. Verbannt nach Moquar, sind sie in alle Richtungen verstreut und müssen einen Weg finden, um zu überleben.

Sukai

Das Reitervolk der Sukai lebt im Nordwesten des Kontinents – im weiten Grasland. Im Osten stößt ihr Reich an die Gebirgskette des Orat, im Norden und Westen an das Meer und im Süden an das Sumpf- und Grasland, welches das Volk der Quin von ihnen fernhält. Die Sukai leben in kleinen Sippen – Dörfern, die voneinander unabhängig sind und sich teils kriegerisch gegenüberstehen. Im Reich der Sukai gibt es kaum magisch begabte Wesen. Sie sind überaus abergläubisch und den Zweigesichtigen Gott verehren sie mithilfe von Opfern und regelmäßigen Ritualen. Ihre Stärke ist der Kampf hoch zu Ross sowie das Überleben im Einklang mit der Natur. In die Kriege der sechs Völker haben sie sich nicht eingemischt und bisher wurden sie als nicht beachtenswert befunden.

Taresh

Die Taresh sind kein Volk, sondern eine Handelsvertretung. Sie vereinen alle Völker des Kontinents und haben die neutrale Sprache erfunden. Ihren kleinen Hafen haben sie auf der schwer zugänglichen Landzunge östlich der Quin, wodurch sie direkt am großen Handelshafen positioniert sind. Sie verkaufen jegliche Waren, die sich gewinnbringend handeln lassen – vom Diebesgut bis hin zum Menschen. Die Taresh sehen sich als Händler, nicht als Richter. Sie dienen der Münze, keinem Gott, wodurch sie einen negativen Ruf erhalten haben.

Vergessene

Menschen, die sehen können, werden vom Volk der Requianer ohne Gnade verfolgt und verbannt. Die Gabe des Blicks in die Zukunft oder Vergangenheit eines Menschen ist wider dem Glauben an den Zweigesichtigen Gott und dadurch nicht natürlich. Wenn dieser Fluch entdeckt wird, werden die Sehenden, egal welchen Alters und welchen Blutes, auf die Inseln der Vergessenen gebracht. Jene Inseln liegen weit außerhalb der üblichen Handelsrouten und gelten als absolut todbringend.

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Requia Online - „Meister der Münze“ (Season 1)

Season 1 eurer Abenteuer startet im Gebiet der Taresh. Dieses Volk ist (wie bereits erwähnt) ein reines Händlervolk. Sie haben die neutrale Weltsprache erfunden, verbreitet und erweitert. Sie haben den ebenfalls neutralen Handelshafen gegründet. Sie haben die notwendige neutrale Grenze gezogen. Neutral deswegen, da sie sich von den anderen sechs Völkern in einem Punkt massiv unterscheiden:

Die Taresh sind kein „eigenes“ Volk. Sie sind Verstoßene, Abtrünnige, Geflüchtete oder Verbannte aus allen anderen sechs großen Völkern von Aurelis. Sie sind Frauen, die dem Reich der Kokua und deren Zwängen entkommen wollten. Sie sind Männer aus dem Reich der Tygli, kleinwüchsig, die sich z. B. in eine Anassus verliebten. Hier sind Mischlinge erlaubt, Bastarde keine Seltenheit und Tote im Hafenwasser uninteressant.

Das Reich der Taresh kennt nur eine einzige, universelle Wahrheit, und die lautet: Kannst du bezahlen, ist alles rechtens.

Am Start eurer Reise werdet ihr als „Verlorene Seele“ bezeichnet. Angespült im Handelshaften von Tamaree betrete ihr die Stadt nicht direkt, sondern werdet unterirdisch begrüßt und an Leandra weitergeleitet. Leandra wird euch im Verlauf der weiteren Tage viele Stunden begleiten – immerhin ist sie zu Beginn Hauptquestgeberin und zugleich führt sie euch durch das Tutorial.

Seid ihr nicht böse, sie wird nicht viel von euch und eurer mikrigen Figur halten :wink:

Im Laufe der Quests solltet ihr natürlich euren Ruf soweit herstellen, damit ihr ein angesehener Bürger von Tamaree werden könnt (der Hauptstadt der Taresh), doch dazu müsst ihr unzählige Abenteuer bestehen und euch, eure Person, eure Kampfkünste und Herstellungsfähigkeiten ständig verbessen.

In der Mainstoryline wird es auch Quests geben, die man nur mit einem Freund face 2 face bestehen kann – auf diese Weise wollen wir sicherstellen, dass RO kein „ich sitze ganz alleine im dunklen Kämmerchen“ Spiel wird, sondern den Spaß von „Karten auf den Tisch legen“ in eine nette Runde am Abend bringt. Gerade am Tablett macht mir (Olivia) RO spielen unheimliche Freude … :heart:

Im Verlauf der kommenden Tage werde ich immer wieder diesen Post erweitern. Ich möchte euch Auszüge von euren Gegnern offenbaren, Kartenausschnitte der aktuellen Map zeigen und dann, natürlich, auch ein wenig die Flora und Fauna dieses Reiches erläutern.

Ich freue mich auf euer Feedback, und wünsche euch jetzt schon viel Spaß beim lesen / nachlesen / erforschen :heart:

Eure Olivia

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